Wormser Hagenbräu

SCHRITT 1: Die Rohstoffe kommen meist per LKW

Hagenbräu Biere werden mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe gebraut.

Wasser
Bier besteht zu etwa 90 % aus Wasser. Die Härte des Wormser Wassers prägt daher den kernigen Charakter unserer Biere entscheidend mit.

Malz
Unser Braumalz wird aus heimischem Getreide, überwiegend Gerste und Weizen aus dem Naheland, hergestellt und wird in Säcken zu 25 kg angeliefert. Für die Sonderbiere mischt unser Braumeister unterschiedliche Spezialmalze, z.B. Roggenmalz, Karamellmalz oder Röstmalze nach seiner ganz eigenen Rezeptur.

Hopfen
Der Hopfen ist die Seele des Bieres. Verwendet werden die Dolden der weiblichen Hopfenpflanze, die Bitterstoffe und geschmacksintensive Hopfenöle enthalten. Diese beeinflussen den Geruch und Geschmack der Biere maßgeblich und fördern die Haltbarkeit. Wir verwenden ausschließlich hochwertige deutsche Aromahopfen aus der Hallertau und für mache Sonderbiere aus Tettnang am Bodensee.

Hefe
Hefen sind einzellige Lebewesen, die zur Gruppe der Pilze gehören. Sie bilden aus Zucker Alkohol und Kohlensäure. In der Brauerei werden untergärige und obergärige Reinzuchthefen verwendet, die eine Vielzahl von Aromastoffen und Vitaminen an des Bier abgeben.


SCHRITT 2: Im Maischbottich

Im Sudhaus der Brauerei werden die Rohstoffe Malz, Hopfen und Wasser verarbeitet, es entsteht die nährstoffreiche Bierwürze.

Nach dem Schroten der Malzkörner wird beim Maischen die Malzstärke in warmen Brauwasser gelöst und in vergärbare Zucker umgewandelt. Je nach Biersorte dauert das Maischen 2 bis 4 Stunden.


SCHRITT 3: Im Läuterbottich

Die fertige Maische wird nun in den Läuterbottich gepumpt. Dort werden die festen Bestandteile der Maische von der Flüssigkeit getrennt.

Die Würze fließt durch einen Siebboden in die Sudpfanne während der Treber im Läuterbottich zurück gehalten wird.


SCHRITT 4: In der Sudpfanne

Die Würze mit ihren wertvollen Inhaltstoffen wird jetzt eine Stunde gekocht.

Gleich zu Beginn wird der Hopfen zugesetzt und die edlen Bitterstoffe und Hopfenaromen lösen sich in der kochenden Würze. Je mehr Hopfen verwendet wird umso herber wird das fertige Bier schmecken. Der ganze Sudprozess dauert 8 bis 10 Stunden.

Zum Abschluss spindelt der Braumeister die Würze, um den Stammwürzegehalt zu bestimmen und stellt die Würzemenge fest. Pro Sud gewinnen wir in unserem Sudhaus 8 bis 10 hl Würze, je nach Sorte und Stärke des Bieres.


SCHRITT 5: Im Gärkeller

Die heiße Würze wird auf 8 bis 10 °C abgekühlt in einen Gärtank gepumpt. Durch Zugabe der Bierhefe beginnt die alkoholische Gärung.

Untergärige Bierhefe arbeitet bei etwa 10 °C optimal während die obergärige Weizenbierhefe eher 20 °C bevorzugt.Bei der Gärung bildet sich natürliche Kohlensäure für die Spritzigkeit des Bieres und Alkohol für die Lebensfreude beim Genuss.

Die Gärung dauert 9 bis 11 Tage, danach wird das Jungbier auf 3 °C abgekühlt


SCHRITT 6: Im Lagerkeller

Nach der Gärung muss ein gutes Bier 3 bis 4 Wochen in gekühlten Lagertanks in Ruhe reifen. Während dieser Lagerzeit klärt sich das Bier weitgehend und der gewünschte Kohlensäuregehalt wird erreicht.

Der harmonische Geschmack und insbesondere die solide Bekömmlichkeit der Hagenbräu Biere werden in der langen Reifezeit maßgeblich beeinflusst. Grundsätzlich kann man sagen, dass dunkle und stärkere Biere länger lagern, um ihre volle geschmackliche Reife zu erreichen als helle und leichtere Biere.


SCHRITT 7: Im Ausschank

Nach den langen Wochen der Gärung und Lagerung geht das Bier nun endlich in den Ausschank. Direkt aus dem Lagertank ohne Filtration wird das frische, naturtrübe Bier zur Theke geleitet und fließt in die bereitgestellten Krüge.

Handwerklich gebraut und in Ruhe gereift sind Hagenbräu Biere ein unverwechselbares Erlebnis für jede Kehle. Für den Außer-Haus-Bedarf füllen wir auch in Flaschen, Partydosen und Fässer ab.

Interesse geweckt? Erfahren Sie mehr bei einer Brauereiführung.